Samstag, 17. Februar 2018

♀ Die Chroniken von York: Die Suche nach dem Schattencode (Laura Ruby) [Rezension]

Bildquelle und Infos vom Verlag gibt es hier.

Vor 150 Jahren sind die berühmten Erfinder Theresa und Theodore Morningstar verschwunden und haben New York ein Abschiedsgeschenk hinterlassen: Ein Rätsel, das unermesslichen Reichtum verspricht. Doch in all den Jahren hat den Schatz niemand gefunden.

Die Zwillinge Tess und Theo stoßen gemeinsam mit ihrem Freund Jaime auf einen Hinweis, den bislang scheinbar niemand gefunden hat und machen sich auf in ein Abenteuer, das sie immer weiter in die nahezu magische Welt der Morningstars zieht, um ihr Zuhause zu retten.
Die Stadt New York ist nicht die, wie wir sie kennen. Zeppeline schweben über den Dächern, eine ausgeklügelte Hochbahn schraubt sich bis zum gigantischen Morningstar-Tower empor, die Rätsel- und Codistengesellschaft von Old York ist eine prestigeträchtige Vereinigung.

Für Tess, Theo und Jaime ist es normal, dass man nahezu überall auf das Vermächtnis der Geschwister Morningstar trifft: Sogar der Fahrstuhl in ihrem Zuhause fährt mal nach oben und unten, aber auch seitwärts und man weiß nie, wie lange es braucht, bis man an das gewünschte Ziel kommt. Und all diese Hinterlassenschaften könnten Hinweise sein. Hinweise auf ein weiteres Rätsel, das zur Lösung des Schattencodes nötig ist.

Dass die Freunde ausgerechnet dann auf einen dieser Hinweise stoßen, als all ihren Familien mitgeteilt wird, ihr Zuhause bald verlassen zu müssen, scheint wie ein Segen. Vielleicht könnten sie mit der Lösung des Rätsels ihr Zuhause retten. Blindlings folgen sie immer weiter den Hinweisen und bringen sich dabei in große Gefahr.

Laura Ruby hat eine so interessante Version von New York erschaffen, dass man sich im ersten Moment orientierungslos darin verirrt. So viele Fixpunkte sind entfernt worden, die 150 Jahre alte Technik verleiht einen Hauch Steampunk-Flair und doch ist es teilweise hochmodern.

Die Figuren besitzen allesamt Identifikationspotential, sodass es auch männliche Leser der Zielgruppe mitreißen dürfte. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und man fliegt durch die Seiten, auf denen immer wieder Illustrationen zur Verdeutlichung der Rätsel warten.

Die Spannung steigt unentwegt an, dem Sog des Schattencodes kann man unmöglich entfliehen und mit letzten unerwarteten Wendungen endet der erste Band der Trilogie.

Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

Mit „Die Suche nach dem Schattencode“ ist Laura Ruby ein interessanter Start in die Trilogie gelungen. Technik, Action, Spannung und Rätsel werden nicht nur die weibliche Zielgruppe begeistern können. Ein Hauch Steampunk-Atmosphäre in einer aufregend neuen Version von New York weiß aber auch die etwas Älteren wie mich zu überzeugen.  Solide 4 Bücher für das Erbe der Geschwister Morningstar.
1. Die Chroniken von York: Die Suche nach dem Schattencode
2. Originaltitel: The Clockwork Ghost 
3. ?




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Kommentare:

  1. Guten Morgen! :)
    Das hört sich wirklich ganz interessant an. Und das Cover gefällt mir auch richtig gut *-* Wenn ich mal wieder Lust auf eine neue Trilogie für etwas Jüngere habe, werde ich bestimmt zu diesem Buch greifen. :)
    Schönes Wochenende!

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  2. Das Buch ist auf dem Weg. Ich freue mich total drauf, nach Eurer Rezension noch mehr!

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    1. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Rätseln und bin sehr gespannt, ob du es auch „jünger“ einschätzt :-)

      Liebe Grüße

      Steffi

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  3. Ich bin auch gespannt auf die Fortetzung!!!

    Heute erschien meine Rezension, habe Euch gern verlinkt: https://lieblingsleseplatz.wordpress.com/2018/03/04/chroniken-von-york-die-suche-nach-dem-schattencode-von-laura-ruby/

    Sonnige Grüße und bis Leipzig!
    Verena

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    1. Ich freu. Ich auf dich und verlinke dich auch gleich mal <3

      Liebe Grüße

      Steffi

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