Sonntag, 10. September 2017

♀ Im leuchtenden Sturm (Jennifer L. Armentrout) [Rezension]

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Josie ist wohlbehalten im Covenant untergebracht und geht dort ihrem Training mit Seth nach – und nicht nur das. Auch ihre Beziehung wird immer tiefgehender. Bis zu jenem einen Tag, an dem etwas geschieht, das Seth verändert. Er distanziert sich von Josie und sie weiß nicht einmal, wieso er sich so kalt verhält – und doch haben sie und die anderen größere Probleme: Die Streitigkeiten zwischen Halb- und Vollblütern nehmen neue Ausmaße an, es kommt zu mehr als nur Handgreiflichkeiten. In all dem Chaos gilt es aber nicht außer Acht zu lassen, dass es noch drei weitere Halbgötter gibt, die die Gruppe noch vor den Titanen aufspüren muss. Wer ihnen da aber zur Hilfe kommt, hätte niemand erwartet.
Endlich geht es mit Seth und Josie weiter! Kaum begonnen, war das Buch auch schon beendet.

Jennifer L. Armentrout versteht es wieder perfekt, den Leser in die Geschichte zu ziehen. Josie hat immer häufiger diese düsteren Albträume, von denen sie jedoch niemandem erzählt. Das Leben im Covenant ist auch so schon anstrengend genug. Ihr tägliches Training mit Seth bringt sie an ihre körperlichen Grenzen, aber auch die Unruhen unter den Mitschülern sorgen dafür, dass sie sich nicht nach vorne drängen will. Bis sie zum Ziel solcher Anfeindungen der Vollblüter wird und zum Schutz des Halbbluts Colin ihre besondere Gabe offenbart – und sich herumspricht, dass sie eine Halbgöttin ist.
Als für Josie endlich alles perfekt ist – sie und Seth auch endlich Sex hatten – verändert sich alles. Denn in Seth schlummert noch immer etwas, das nach einem Teil von Josie lechzt, den er nicht begehren sollte.

Im zweiten Band der Götterleuchten-Reihe bringt Jennifer L. Armentrout wieder jede Menge Mythologie ein. Neben den Titanen, die es zu besiegen gilt, haben auch weitere bekannte Sagengestalten ihren Auftritt. Doch nicht nur sie: denn es gibt ein Wiedersehen mit alten Bekannten, was mich durchaus gefreut hat.

Der Schreibstil ist gewohnt locker, die Dialoge strotzen nur so von Biss und Sarkasmus und dennoch geht das Gefühl nie verloren, wenn es ernst wird. Erneut erzählen Seth und Josie abwechselnd in Ich-Perspektive, sodass beide Seiten beleuchtet werden und der Leser den Protagonisten ein ums andere Mal voraus war – was die Spannung leider ein wenig verringerte. Nichtsdestotrotz fieberte ich dem Moment entgegen, in denen die Geheimnisse offenbart werden.

Die Figuren und die Beziehungen zueinander haben sich weiterentwickelt. Was mich an Seth ein wenig gestört hat, war dieses stets betonende nicht-verdient-haben, das Josie stets dementiert. Aber das war noch in erträglichem Maß, sodass ich mich sehr gut auf die anderen Parts ihrer Beziehung konzentrieren konnte: dem Näherkommen. Besagte Szenen prickeln vor Leidenschaft, sind weder zu vage, noch zu detailliert geschildert – egal aus welcher der beiden Sichten gerade berichtet wird.

Das Tempo zieht nach dem ruhigeren ersten Drittel kontinuierlich an und so rauscht man unaufhaltsam der unausweichlichen Konfrontation mit dem Gegner und dem großen Showdown entgegen – der es dann durchaus in sich hatte und mit einer Wendung aufwartet, die mich sehnsüchtig auf die Fortsetzung zurücklässt.

Band 2 der „Götterleuchten“-Reihe startet ruhig und wird dann doch zum rasanten Abenteuer. Eine gelungene Entwicklung und neue mythologische Aspekte runden dieses ab. 4 Bücher für „Im leuchtenden Sturm“.
1. Götterleuchten: Erwachen des Lichts (Rezension)
2. Götterleuchten: Im leuchtenden Sturm
3. Götterleuchten: Glanz der Dämmerung




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Kommentare:

  1. Schöne Rezension, wie man es von euch gewohnt ist ;)
    Bin mir bei der Reihe noch unschlüssig, ob sie etwas für mich ist.

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    1. Danke für das Lob <3
      Hast du denn die Dämonentochter gelesen? Dann willst du auf jeden Fall weiterlesen :-)

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  2. Hey Steffi,

    also ich muss ja zugeben, dass mir der erste Band der Reihe unheimlich gut gefallen hat. Ich mochte ihn trotz der doch sehr erotischen und anziehenden Stellen. In diesem zweiten Band fand ich sie oftmals leider sehr störend und nach und nach leider nervend. Es hat für mich einfach einen zu starken Teil der geschichte eingenommen, was ich sehr sehr schade finde. Daher werde ich wohl leider ab hier abbrechen und hoffe darauf, dass die nächste Reihe der Autorin mich wieder begeistern kann. ;)

    Liebe Grüße, Ruby

    PS: Falls du in meine Rezi mal reinschnuppern magst ;)
    http://ruby-celtic-testet.blogspot.de/2017/09/goetterleuchten-im-leuchtenden-sturm-von-jennifer-l.-armentrout.html

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    1. Ich fand den Auftakt auch besser :-)
      Mich hat hier eher dieses "ich bin nicht würdig"-Zeug geärgert. Aber das Wiedersehen mit der Dämonentochter war dann wieder klasse 😍

      Ich verlinke dich gerne in der Rezi, wenn es für dich okay ist :-)

      Liebe Grüße

      Steffi

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