Sonntag, 24. September 2017

♀ Die Macht der verlorenen Träume (Sarah Beth Durst) [Rezension]

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Sophie kann nicht träumen. Und wenn sie es mithilfe der destillierten Träume aus dem Traumladen ihrer Eltern doch tun würde, würde das passieren, was in ihrer Kindheit geschah: Sie kann Dinge aus ihrem Traum mit in die Realität bringen.
Dass dies streng verboten ist, ist klar. Dennoch hat sich Sophie so allein gefühlt, dass sie ihren einzigen Freund – Monster aus dem Traum - behalten durfte. Denn vom Traumgeschäft ihrer Eltern, das im Untergeschoss unter deren Buchladen betrieben wird, darf niemand erfahren und Freunde sind daher ausgeschlossen. Aber an Sophies 12. Geburtstag geht einiges schief: Zwei benutzte Traumfänger von Kindern aus der Schule sind plötzlich verschwunden und zuhause wurde eingebrochen. Von all den in Flaschen abgefüllten Albträumen, dem Traumdestilliergerät – und ihren Eltern! – fehlt jede Spur.

Ausgerechnet der Junge, dem Sophie zur Befreiung seiner Albträume einen Traumfänger gegeben hat, will ihr helfen, ihre Eltern wiederzufinden.
Das wundervolle Cover von „Die Macht der verlorenen Träume“ hat mich ebenso neugierig gemacht wie der Klappentext, der ein wunderbar neues Abenteuer versprach – das ich auch definitiv erhalten habe.

Schon der Einstieg ging leicht von der Hand. Ich erfuhr, wie Sophie zu ihrem „Freund“ Monster kam: Indem sie verbotenerweise einen Traum aus dem Laden ihrer Eltern getrunken und geträumt hat. Sie durfte das Wesen mit den fellbesetzten Tentakeln dennoch behalten – als Beschützer. Denn das Traumgeschäft ist alles andere als ungefährlich. Das erfährt Sophie an ihrem 12. Geburtstag, als sich alles verändert.

Die Grundidee des Buches war fantastisch: Träume können in Traumfängern gefangen werden, aus den Netzen befreit und zu einer Flüssigkeit destilliert werden, die – entweder zum Gruseln, zur Phobiebewältigung oder nachbearbeitet zur Befriedigung der Abenteuerlust – von anderen getrunken und geträumt werden können.

Es ist ein gefährliches Geschäft und sollten die Nachtwächter vom geheimen Laden ihrer Eltern erfahren – oder noch schlimmer: von Sophies Fähigkeit, Träume in die Realität zu holen – wäre das ihr Ende. Aber dass noch weit Schlimmeres damit angestellt werden kann, muss Sophie schon bald herausfinden – gemeinsam mit ihrem neugewonnenen „Freund“, der ihr zu verdanken hat, von seinen Albträumen befreit zu sein.

In altersgerechter Sprache führt die Autorin durch Sophies wundersame Welt der Träume. Sophie ist stark und unabhängig, auch wenn sie gerne echte Freunde hätte, weiß sie um die Gefahr, die das Traumgeschäft mit sich bringt und sie hat ja auch ihr Traummonster „Monster“.  Trotz all der fantastischen Elemente konnte Sarah Beth Durst eine Botschaft in die Geschichte einflechten: Wahre Freunde halten immer zu dir und Ängste kann man gemeinsam besiegen.
Die Spannung steigt stetig an, wird aber durch „Monster“ und seine flapsigen Sprüche und weitere lustige Highlights auf ein erträgliches Maß reduziert.

Natürlich kommt „Die Macht der verlorenen Träume“ zu einem kindgerechten Happyend und ich kann das Buch beruhigt meinem kleineren Sohn zum Lesen geben.
„Die Macht der verlorenen Träume“ von Sarah Beth Durst entführt in eine fantasievolle, kindgerechte Welt rund um Monster, gefangene und destillierte Träume und wofür die schlimmsten Albträume gut sein können. Eine spannende Geschichte in altersgerechter Sprache, die ich absolut weiterempfehlen kann. 5 Bücher für Sophie und „Monster“.





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Kommentare:

  1. Guten Morgen, ihr beiden!

    Das Buch hört sich ja richtig toll an, auf meiner Liste ist es schon gelandet. Meine Kids werden hier sicherlich auch ihren Spaß dran haben, werde ich ihnen demnächst mal auf´s Auge drücken;) Neue Kinderbücher sind hier immer willkommen :D

    LG und einen schönen Sonntag,
    Claudia :)

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    1. Es wird deinem Nachwuchs - oder dir - garantiert auch gefallen. Mein Kleiner hatte es an einem Tag durchgelesen, so gefesselt war er :-)

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    2. Das hört sich gut an, wird hier sicherlich nicht anders sein.

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    3. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

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  2. Klingt ja nach einer richtig tollen Geschichte :)

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    1. Perfekt! Keine ewige Warterei auf Folgebände und man kann es zwischendurch lesen :)

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  3. Hallo Steffi,

    das Buch ist mir kurzem aufgefallen und durfte bei mir einziehen. Ich finde die Grundidee interessant und deine Meinung bestätigt meine Hoffnung auf eine wunderbare Geschichte.

    Liebe Grüße,
    Uwe

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    1. Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Lesen!

      Liebe Grüße

      Steffi

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Steffi & Kay