Samstag, 13. Mai 2017

♀ Das Juwel - Der schwarze Schlüssel (Amy Ewing) [Rezension]

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Es sind nur noch wenige Wochen bis zum alles entscheidenden Schlag gegen den Adel. Violet und die anderen Palladininnen rekrutieren die letzten Surrogate aus den Verwahranstalten.

Dann kommt die Nachricht, dass Hazels Leben in Gefahr schwebt und Violet trifft eine Entscheidung: sie muss zurück in den Palast der Herzogin vom See und ihre Schwester beschützen.
Nach dem Ende von Band 2 war ich absolut neugierig, wie es mit Hazel, den anderen und natürlich auch der gesamten Einzigen Stadt weitergeht.

Nur wenige Sätze waren notwendig, ehe mich Amy Ewing wieder vollständig in ihre Welt gezogen hatte.
Die Pläne sind ausgereift, die letzten Vorbereitungen werden getroffen.
Während Violet und die anderen Palladininnen als Helden des Bundes gefeiert werden, ist Ash nicht in der Lage, ebenfalls aktiv zu helfen. Vor allem Violet hält ihn zurück, weil sie Angst um ihn hat.

All die gehegten Pläne werden jedoch für Violet zweitrangig, als sie erfährt, dass das Leben ihrer Schwester bedroht wird.
Sie fasst einen absolut egoistischen Entschluss und kehrt getarnt ins Juwel zurück - entgegen der Meinung der anderen - und stößt vor allem Ash, der sich nutzlos fühlt, vor den Kopf.

Dieser Egoismus hat es mir nicht gerade leicht gemacht, Sympathie für Violet zu empfinden, wie es noch in den anderen Büchern der Fall war. Dennoch war ich natürlich gespannt, was sich Amy Ewing für das Finale ausgedacht hat. Leider war auch dies ein Punkt, an dem mich "Der schwarze Schlüssel" nicht vollends überzeugen konnte. Anstatt den Kampf und die Magie der Welt weiterzuentwickeln, kehrt der Leser gemeinsam mit Violet an den Hof zurück. Zurück zu Intrigen und schlechter Behandlung.
Ich wäre an dieser Stelle lieber Ash gefolgt, der trotz Kopfgeld ungetarnt in die Stadt schleicht, um dem Bund zu helfen.

Natürlich gab es auch an Violets Seite immer wieder interessante und neue Informationen, aber meiner Meinung nach dümpelte die Geschichte oft ein wenig herum, obwohl sie weit kürzer ist als die Vorgänger.

Die Spannung steigt daher nur sehr mäßig an, kleine Spitzen werden schnell aufgelöst, lediglich der Showdown rief ein paar Emotionen wach, was nicht einmal der Tod einer Figur ein wenig zuvor vermochte.

Der Ausklang ist dann dem Genre entsprechend positiv gestaltet, das Ende hinterlässt ein positives Gefühl.
Meinen hohen Erwartungen wurde das Finale des "Juwels" leider nicht gerecht. Anstelle einer Weiterentwicklung der Welt erhielt ich eine Wiederholung von Band 1 und Protagonistin Violet sorgt mit ihrem Egoismus nicht gerade für Sympathie. Sehr gute 3 Bücher für den "Schwarzen Schlüssel", der die meiste Zeit des Buches über nicht präsent ist.
1. Das Juwel – Die Gabe (Rezension)
2. Das Juwel – Die weiße Rose (Rezension)
3. Das Juwel – Der schwarze Schlüssel



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Kommentare:

  1. Liebe Steffi,

    wie schade dass das Finale dich nicht überzeugen konnte. Ich finde das Buch auf jeden Fall schwächer als seine Vorgänger. Bei mir ist es aber noch mit vier Sternen weggekommen. Ich war einfach traurig, dass das Finale so war, wie ich es mir gedacht hatte. Es waren einfach keine Überraschungen da, obwohl es genug Potenzial gab.

    Liebe Grüße
    Nadine

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    1. Bei mir hatten die Vorgänger schon 4 und wie du sagst, war dieser hier am Schwächsten.
      Ich finde es auch so schade. Die Paladinninen bieten so viel Potential, mit dem man noch etwas herausreißen hätte können.

      Ganz liebe Grüße

      Steffi

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  2. Huhu Steffi,
    ach schade, dass dir das Finale nicht so gut gefallen hat. Dann bin ich ja mal gespannt, wie es mir gefallen wird. Ich will es nämlich auch in Kürze lesen!
    Liebe Grüße, Petra

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    1. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es dich mehr überzeugen kann. <3

      Ganz liebe Grüße

      Steffi

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Steffi & Kay