Samstag, 1. April 2017

♂ Viking Warriors - Der Ring des Drachen (Richard Dübell) [Rezension]

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„Dass die mickrigen Waffen dem riesigen Drachen nichts anhaben konnten, kümmerte die Nordmänner nicht. Wikinger erkannten so gut wie jeder andere, wenn sie keine Chance hatten – aber sie versuchten, sie trotzdem zu nutzen.“
(S.49)
Ragnarök wurde in Gang gesetzt. Nichts und niemand kann die Götterdämmerung aufhalten. Inmitten des Geschehens versucht Viggo, der sich in die Welt der Wikinger versetzt sieht, die ihm gestellten Aufgaben zu lösen. Doch die an ihn gestellten Herausforderungen sind schwierig und gefährlich. Die letzte Aufgabe stellt ihn vor schier unüberwindbare Hürden. Denn um die Aufgabe erfüllen zu können benötigt er den Ring Draupnir, den der Drache Fafnir für sich beansprucht. Und damit Viggo muss sich einem übermächtig wirkenden Gegner stellen.
Den ersten Teil der Trilogie um Viggo habe ich vor nicht allzu langer Zeit gelesen und war wirklich begeistert von der Geschichte. Ich konnte es kaum erwarten, dass die Fortsetzung „Viking Warriors – Der Ring des Drachen“ erhältlich sein würde. Nun war der Zeitpunkt endlich gekommen, und so konnte ich mich auch nicht lange zurückhalten und griff zu der Geschichte.

Schon nach den ersten Seiten fühlte ich mich wieder in der Wikingerwelt angekommen, freute mich auf die bevorstehenden Abenteuer. Ein kleiner Rückblick, der die bisherigen Geschehnisse wirklich gut zusammenfasst, erleichterte mir darüber hinaus den Einstieg doppelt. Direkt von Beginn an entwickelte auch diese Fortsetzung den aus dem ersten Teil bekannten Lesesog, sodass ich mich den Geschehnissen nicht entziehen konnte.

Richard Dübell konnte mich mit seinem flüssigen Schreibstil wiederum begeistern und brachte mir die Handlungen vorstellbar, mit gut gewählten Worten und Formulierungen ohne überbordende Ausschweifungen, nahe. Der Autor wählte für die Erzählung der Geschichte dabei verschiedene Sichten in dritter Person Vergangenheit. Darüber hinaus fügte er einen weiteren Handlungsstrang ein, der die Neugier auf die weiteren Ereignisse in der Geschichte noch steigern konnte.

Die von Richard Dübell entwickelten Charaktere werden hervorragend dargestellt und ich konnte mir diese jederzeit gut vorstellen. Allen voran Protagonist Viggo zeichnet sich in der Geschichte fortwährend eine Entwicklung der handelnden Personen ab. Viggo reift im Verlauf spürbar, seine Entscheidungen werden selbstbewusster und er übernimmt zusehends mehr Verantwortung für sein Handeln. Das gleiche Empfinden hatte ich auch bei Thyra, die mir jedoch vom ersten Erscheinen an bereits eine spürbare Stärke und Entschlossenheit zeigen konnte. Außerdem ist Thyra mein heimlicher Lieblingscharakter in der Geschichte.

Richard Dübell flechtet wiederum bekannte Entwicklungen aus der nordischen Mythologie in das Handlungsgeschehen ein, bringt dabei fortlaufend eigene Ideen in den Verlauf ein, sodass sich ein eigener Charme entwickelt, dem ich nicht entfliehen konnte.

Die letzten Seiten des Buches kamen erschreckend schnell näher, ich befand mich in einem Leserausch, konnte mich jedoch nicht zurückhalten weiterzulesen. Mit dem sodann folgenden Abschluss erzeugt Richard Dübell erneut eine Neugier auf die weiteren Ereignisse, so dass ich nun dem im Herbst 2017 erscheinenden Finale entgegenfiebere.
Viking Warriors – Der Ring des Drachen“ setzt nahtlos an das gute Niveau seines Vorgängerbandes an. Geschickt entwickelte Handlungen mit wundervoll eingeflochtenen mythologischen Hintergründen verschafften vergnügliche Lesestunden. Meine Abenteuer an der Seite von Viggo und den furchtlosen Nordmännern belohne ich deshalb mit eindeutigen 5 Büchern.

Für alle, die sich großen Herausforderungen stellen können, dabei die Abenteuerlust nicht verlieren und nach Rückschlägen mit neuer Kraft zurückkommen.
1. Viking Warriors – Der Speer der Götter (Rezension)
2. Viking Warriors – Der Ring des Drachen



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Kommentare:

  1. Hey Kay,

    irgendwann kann ich nicht mehr widerstehen wenn du so davon schwärmst. Das Thema Mythologie mag ich ja sowieso sehr, auch wenn ich da eher zu Büchern greife wie "Luca und Allegra" oder "Götterfunke" etc.
    Aber so ein mitreißendes Jugendbuch zwischendurch ist ja auch immer was Schönes :-)

    Danke für die tolle Rezi!

    Sonnige Grüße (wobei du grad eher die Sonne hast, und ich den Regen)
    Kerstin

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    1. Hi Kerstin,

      das wäre zwischendurch für dich sicher eine super Lektüre;-) Also trau dich...Freue mich jetzt schon voll auf das Finale :-)

      Liebe Grüße
      Kay

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Steffi & Kay