Donnerstag, 30. März 2017

(L) Zimt und weg (Dagmar Bach) [Rezension]

Bildquelle und Infos vom Verlag gibt es hier.
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„Und dann taten wir endlich das, was jeder vernünftige Mensch an unserer Stelle schon längst getan hätte. Wir schickten die Alberts zur Bar, um uns etwas zu trinken zu holen – und verdrückten uns in der Zwischenzeit schnell durch die Küche und den Lieferanteneingang des Lokals nach draußen. Und rannten los, so schnell wir konnten.“
Vicky hat ein Problem: Seit ihrem zwölften Lebensjahr verschwindet sie immer wieder für ein paar Sekunden und taucht an völlig fremden Orten wieder auf. Und das Ganze immer in Begleitung von dem Geruch nach frisch gebackenen Zimtschnecken. Sehr mysteriös und nichtmal Pauline, Vicky beste Freundin hat eine Erklärung, geschweige denn eine Lösung. Und dann stellt Vicky auch noch fest, dass es sie doppelt gibt! Ihr zweites Ich Tori, stiftet während der Sprünge jede Menge Unheil in Vickys Leben und sorgt für einiges Chaos. 
Ich habe mich gleich auf den ersten Seiten von Zimt und weg total wohl gefühlt. Es sprüht nur so vor Humor und erinnert ein bisschen an Silber von Kerstin Gier, weil es einfach genauso liebevoll lustig geschrieben ist. Es wird auch gleich ein Geheimnis angedeutet und zwar hat Victoria keine Ahnung, warum ihre Eltern sich damals, als sie ein Kind war, getrennt haben. Ob das für den Lauf der Geschichte noch wichtig ist, weiß ich noch nicht, aber es ist auf jeden Fall etwas, worüber man nachgrübelt, denn Victorias Mama scheint wirklich ziemlich toll zu sein.

Das Ganze spielt in einer Kleinstadt, wo jeder jeder kennt, also ein bisschen wie in Stars Hollow, was mir persönlich total gut gefällt. Könnte daran liegen, dass ich selber aus einem ziemlichen Dorf komme, Lukes Dinner habe ich aber leider noch nicht bei uns gefunden =D

Victoria (kurz Vicky) liebt Jeans und bunte Kapuzenpullis, ist 15 und mir vom ersten Moment an symphatisch. Ihre beste Freundin heiß Pauline und ist eine treue Seele, die Vicky immer zur Seite steht. Vicky lebt mit ihrer Mutter zusammen in einem Bed&Breakfeast, außerdem gibt es noch ihre Großeltern und die schräge Tante Polly. Das Ganze hat eine symphatisch chaotische Athmosphäre, doch es gibt auch ein großes Mysterium. Seit ihrem zwölften Lebensjahr verschwindet Vicky immer mal wieder für ein paar Sekunden. Die Orte, wo sie landet, kennt sie nicht, sie kann es nicht steuern oder aufhalten und bis auf Pauline hat sie auch nie jemandem davon erzählt. Und dann ist da noch die Sache mit den Jungs, denn Vicky mag David, David kennt sie aber eigentlich gar nicht, dafür wird Konstantin, Davids bester Freund auf sie aufmerksam, aber der war auch mit der doofen Pute Claire auf einer Hochzeit und ach, das Leben ist schon kompliziert.

Der ganze Schreibstil und Aufbau ist völlig unkompliziert und nimmt den Leser leicht mit. Die Sprünge machen neugierig, es sind mehrere Baustellen, auf die sich meine Aufmerksamkeit gerichtet hat, aber keineswegs irgendwie gemein überfordernd. Die Kapitel sind nicht sehr lang, was wirklich sehr bahnfahrerfreundlich ist, danke liebe Dagmar Bach! Auch die Aufmachung von jedem neuen Kapitel ist total süß mit den verzierten Ecken. Auch die Figuren finde ich unheimlich liebevoll ausgedacht und angemalt, die Mama von Vicky ist einfach toll und über ihre Großeltern habe ich mich schlapp gelacht. Nur ihr Vater blieb ein bisschen farblos, klar das macht die Geschichte einfach, aber ein kleines bisschen mehr hätte ich mir doch gewünscht. Obwohl der Vergleich mit Hugh Grant, ja durchaus ein gewisses Bild hervorruft.

Am Ende ging mir das alles ein klein bisschen schnell. Ich war sehr verwirrt von den Sprüngen, wusste zwischenzeitlich nicht wirklich, wer jetzt wer ist, und wer wen liebt und überhaupt. Die Parallelwelt ist mir noch ein bisschen schleierhaft. Auch hätte ich mir gerne noch ein paar Erklärungen gewünscht was denn jetzt mit Vicky los ist, obwohl der mögliche Lösungsweg, der angedeutet wird auf jeden Fall super viel Lust auf einen zweiten Band macht, den ich auch auf jeden Fall kaufen werde!
Gilmore Fans und Freunde von Kerstin Giers Humor werden sich bei "Zimt und weg" wie zuhause fühlen. Eine fluffig leichte Mädchengeschichte für jedes Alter mit viel Zimt und Gelächter, die von mir sehr gute vier Bücher und eine klare Leseempfehlung bekommt. Ich freue mich auf den zweiten Band!
Band 1: Zimt und Weg – Die vertauschten Welten der Victoria King
Band 2: Zimt und zurück – Die vertauschten Welten der Victoria King



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Kommentare:

  1. Huhu,

    ich finde die Bücher total schön designed und sie fallen definitiv im Regal aus. Gelesen habe ich sie zwar bisher noch nicht, aber ich glaube dass die Reihe wirklich zuckersüß ist. :)

    Liebe Grüße,
    ruby

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    1. Ist sie absolut ^-^ die Bücher versüßen sogar einen Montag!! ♡

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  2. Das klingt total süß Lizzy...schenk mir Zeit dazu und ich lese es sofort! :-) Allerdings habe ich Zimt bis vor wenigen Jahren gehasst, langsam habe ich mein Frieden mit ihm geschlossen. Wenn es also immmer nach Zimtschnecken duftet weiß ich nicht ob ich das Buch durchhalte xD

    Sonnige Grüße
    Kerstin

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    1. Hu Kerstin ♡ es ist auch echt süß ^-^ und ich bin auch kein riesen zimtfan, also keine Sorge :D
      Und tja die Zeit... das ist so eine Sache :D
      Aber bald sind Ferien und ich habe frei! *-*

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Steffi & Kay