Samstag, 4. März 2017

♀ Wir zwei in fremden Galaxien: Die Ventura-Saga (Kate Ling) [Hörbuch-Rezension]

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Die Ventura ist ein großes Raumschiff, das sich von der Erde aufgemacht hat, um der Herkunft eines fremden Signals zu folgen, dessen Ursprung 350 Jahre entfernt ist. Daher gibt es an Bord strenge Regeln, die von allen eingehalten werden müssen.
Eine, die sich gegen einige Regeln sträubt, ist Seren, deren Großmutter eine der Menschen war. Serens Mutter ist verstorben.
Seren ist alles andere als begeistert, als Lebenspartner ausgerechnet Ezra zugeteilt zu bekommen, der arrogant und selbstgefällig ist. Der Gedanke, mit ihm das für die Ventura-Mission notwendige strenge Zuchtprogramm zu erfüllen, scheint eine Katastrophe. Die wird jedoch zu einer echten Qual, als Seren auf Domingo trifft, der trotz seines Alters noch nicht mit seiner Lebenspartnerin vermählt ist.

Das, was sie füreinander empfinden, ist verboten. Und es stehen mehr als nur ihre Gefühle auf dem Spiel...
Ich war sehr neugierig auf die Ventura-Saga und konnte es kaum erwarten, mit dem Hörbuch zu starten.
Sofort zog mich Uta Dänekamp mit ihrer Stimme in die Geschichte. Sie passte einfach perfekt zu Protagonistin Serens sarkastischer (und teils auch sehr pessimistischer) Art, dass ich mich sofort fühlte, als würde sie mir alles live erzählen.

Die Einführung in die Welt an Bord der Ventura erlebte ich in mehreren Episoden, in denen sich Serens Leben verändert. Ich muss zugeben, dass ich anfangs von Serens negativer Art schon beinahe genervt war. Einerseits findet sie wirklich alles schlecht, als sie dann auf Domingo trifft, redet sie über nichts anderes mehr als über ihn und sein Aussehen und wie er auf sie wirkt.
Dieser erste Eindruck ließ dann aber später Kapitel für Kapitel weiter nach, bis ich dann irgendwann wirklich spüren konnte, dass da etwas zwischen den beiden ist. Endlich erhielten die Figuren mehr Tiefe und ich konnte ihr Leiden mitempfinden.

Dabei nahm auch die Handlung an Fahrt auf, Geheimnisse wurden aufgedeckt und neue Bedrohungen und Hürden tauchen auf, ehe die Geschichte sich zum Ende hin in eine Richtung entwickelt, die mich sehr gespannt auf die Fortsetzung macht.
Wenn ich nur den Anfang der Geschichte beurteilen müsste, wären die pessimistische und ziemlich oberflächliche Art von Protagonistin Seren ein gewaltiger Minuspunkt. Ihre Entwicklung, die Kapitel um Kapitel ansteigende emotionale Bindung zu ihr und ihrer verbotenen Liebe Dom und das gelungene Setting jedoch sorgten dafür, das mich "Wir zwei in fremden Galaxien" doch noch überzeugen konnte. Nicht zuletzt dank Uta Dänekamps überzeugender Interpretation schafft es der Auftakt der "Ventura"-Saga auf knappe 4 Bücher.

Ich bin gespannt auf Band 2
1. Die Ventura-Sage: Wir zwei in fremden Galaxien
2. ?



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Liebe Grüße

Steffi & Kay