Dienstag, 22. November 2016

♀ Endgame - Die Entscheidung (James Frey) [Rezension]

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Endlich hielt ich ihn in meinen Händen: Den finalen Band der Reihe, die ich aufgrund der Eröffnungstour damals schon vor der Veröffentlichung begleitet habe. Natürlich war ich trotz des etwas schwächeren zweiten Bands neugierig auf das Ende und „Die Entscheidung“.

Trotz langer Pause gelang mir der Wiedereinstieg in die Welt von „Endgame“ recht schnell.
Was sofort auffällt sind die Perspektiven aus der Sicht von Kepler22b, dem „Schöpfer“, der dem ganzen Buch einen Hauch Sci-Fi verleiht und der mir bis zum Ende hin einfach nur suspekt war.
Ansonsten dreht sich in diesem Finale alles um die Suche nach dem letzten Schlüssel, der Endgame beenden wird. Zumindest für einige der Spieler. Die anderen wollen Endgame nicht gewinnen, nicht für ihr Geschlecht siegen, sondern wollen die Erde retten und Endgame für immer beenden, die Vorbereitungen der Geschlechter, einfach alles. Im Zuge dessen werden ganz neue Bündnisse geknüpft, die zu Beginn nicht allen Teilnehmern gefallen.
Dieser Unmut löst sich jedoch schnell in Wohlgefallen auf – wie so einiges in diesem Abschlussband sehr konstruiert wirkt. Deus ex machina in höchster Form. So finden die zusammengeschlossenen Spieler nicht nur die bereits in Band 2 erwähnte Waffe gegen die Schöpfer, sondern bekommen Hilfe von außen, an die in den Vorgängerbänden nicht einmal zu denken gewesen wäre, was mein Gefallen an der eigentlich so gut durchdachten und komplexen Welt deutlich schmälerte. Des Weiteren gab es einige Wendungen, an denen ich aneckte, weil sie für die Handlung selbst nicht notwendig waren und eher „unnötiges“ Blut fließen ließen.
Abgesehen von diesen Unstimmigkeiten jedoch war das Finale spannend, actionreich und ohne jegliche Längen. Die eingefügten Rätsel störten den Lesefluss kaum, sie waren noch besser in den flüssigen Stil des Autors eingefügt.
Die Spannung steigerte sich insbesondere gegen Mitte des Buches schon deutlich und zum Ende hin fieberte ich regelrecht mit „meinen“ Spielern.
Der Showdown selbst ging dann doch recht schnell vonstatten. Die oben bereits erwähnte „Hilfe“ ließ die angestaute Energie nicht wirklich explodieren, sondern eher verpuffen, was schade für diese doch außergewöhnliche Trilogie war.

Der kleine Ausblick auf die Zeit nach Endgame war für mich leider dann auch nicht mehr richtig greifbar.
Rückblickend betrachtet konnte mich „Endgame – Die Entscheidung“ definitiv mehr fesseln als Band 2, denn die vielen ereignislosen Passagen sind Spannung und Action gewichen. Leider gab es im Handlungsverlauf zu viele „Eingriffe von außen“ und mehr als eine Szene, die unlogisch war, was meinen Lesegenuss genauso schmälerte wie die am Ende für mich noch offenen Fragen. Sehr gute 3 Bücher für „Endgame – Die Entscheidung“.
1. Endgame – Die Auserwählten (Rezension)
2. Endgame – Die Hoffnung (Rezension)
3. Endgame – Die Entscheidung



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Kommentare:

  1. Noch so eine Reihe, die ich unbedingt irgendwann lesen möchte ... Hach, hätte der Tag doch nur 48 Stunden :D

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    1. Oh ja! Für mich auch bitte.
      Hier türmen sich so viele neue Bücher und ich schaffe sie einfach nicht :'(
      Und der frisch aussortierte SuB wächst und wächst :-(

      Liebe Grüße

      Steffi

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Steffi & Kay