Sonntag, 14. August 2016

♀ Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte (Alexa Hennig von Lange) [Rezension]

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Der Umzug in die "Rentner-Wohnsiedlung" hat Lisas Leben sehr verändert: Es gibt keine Kinder, mit denen sie spielen kann, ihre Ex-beste-Freundin hat sie innerhalb kürzester Zeit ersetzt und dank der Vergangenheit ihrer Mutter kann Lisa kaum einen Schritt allein vor die Tür machen.
Dann tut sich aber was im Wohngebiet: Das alte Herrenhaus auf dem Hügel soll ein Waisenheim werden und Lisa malt sich die tollsten Dinge aus: Die Kinder haben ständig jemanden zum Spielen.
Kurzerhand geht sie zu dem Gebäude, wird vom Gärtner für eine der Waisen gehalten und durch den Beweis, nicht allergisch zu sein, wie ihre Mutter immer behauptet, landet sie nach einem allergischen Schock auf der Krankenstation.
Bei ihrer "Flucht" aus dem Gebäude lernt sie die Waisenkinder Siggi und Lasse kennen - letzterer sieht Lisa einfach zum Verwechseln ähnlich.

Und plötzlich geht es in Lisas Leben wirklich drunter und drüber.
Schon Titel und Klappentext machen neugierig und versprechen eine humorvolle Geschichte.

Die bekam ich dann auch. Alexa Hennig von Langes Erzählstil ist absolut witzig und ich musste allein aufgrund der so spritzigen Erzählweise und den guten Sprüchen mehrmals laut auflachen.
Die Geschichte wird aus der Sicht der 11-jährigen Lisa erzählt, zu der dieser Erzählton einfach wunderbar passt.

Schnell machte mich die Autorin mit Lisa und ihrem von einer Helikopter-Mama geplagten Leben bekannt, für das Lisa auch sogleich die Erklärung liefert. Dennoch ist nichts, wie es scheint und die Geschichte bekommt im Laufe der Seiten immer mehr Tiefgang. Es gibt zahlreiche alltägliche "Probleme" wie Pubertät, Freundschaft und erste Liebe, die auf humorvolle Weise erwähnt werden, aber auch ernstere Themen wie die Wünsche und Selbstdarstellung der elternlosen Kinder.

Auch wenn die Geschichte im Großen und Ganzen vorhersehbar ist, konnte mich die Umsetzung dennoch überzeugen und der stetige Lesedrang ersetzte die fehlende Spannung. Die Seiten flogen nur so dahin, eine Situation führte zur nächsten und ehe ich mich versah, war das Buch zu Ende.
"Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte" war eine wunderbar tiefgründige Geschichte, die mit einer großen Portion Humor aufwartet und dennoch traurigere und wichtige Themen nicht außen vor lässt. Verdiente 5 Bücher für Lisa und die Nuss, die ihr Leben veränderte.



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Kommentare:

  1. Unterschreibe ich so! <3
    Was ein tolles, süßes Kinderbuch!

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    1. Dann sind wir uns ja wieder einig <3

      :-*

      Liebe Grüße

      Steffi

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  2. Das hört sich ja auch schon wieder so süß an :)
    Stelle ich mir toll vor für zwischendurch!

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    1. Genau das. Es las sich weg wie nichts :-)

      Ganz liebe Grüße

      Steffi

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  3. Huhu liebe Steffi,

    eine schöne und kurze Rezi :)

    Das Buch klingt allein vom Titel her super und dass dir der Inhalt auch so toll gefiel freut mich sehr <3

    Vor einigen Jahren hatte ich von der Autorin mal einen Thriller gelesen und es war echt gut. So ganz bekomme ich zwar die Handlung nicht mehr zusammen - ist ja auch schon etwas her - aber ich weiß, dass es mir gefiel ;) Dass die Autorin nun auch Kinderbücher schreibt ist ja echt schön.

    Liebste Grüße und einen schönen Restsonntag <3
    Caterina

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    1. Vom Thriller zum Kinderbuch? Das ist ja krass.
      Aber der Schritt hat sich gelohnt, es hat wirklich Spaß gemacht.

      Liebe Grüße

      Steffi

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  4. Ah, deinenRezi erinnert mich daran, dass ich das Buch auch noch lesen wollte. :) Die Meinungen gehen dazu auseinander, ich hatte auch schon Bewertungen mit 2 Sternen weniger gesehen. Meiner Tochter hat es gefallen.

    Liebe Grüße, Anna

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    1. Mein Großer hat es heute Nachmittag auch beendet und fand es auch ganz nett. Aber eher "für Mädchen" :-D
      Was man in den Ferien nicht alles liest. Er hatte sich schon nach dem Klappentext darüber beschwert >.<

      Liebe Grüße

      Steffi

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Steffi & Kay