Samstag, 6. Februar 2016

☺ Poppy Pym und der gestohlene Rubin (Laura Wood) [Rezension]

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Poppy Pym ist anders. Im Zirkus aufgewachsen laufen ihre Tage ganz anders ab als die normaler 11-Jähriger. Sie schaukelt am Trapez, lernt Zaubertricks und allerhand nützliche Sachen – und sie liest gerne Kinderkrimis.

Dann soll Poppy plötzlich auf ein Eliteinternat gehen – in eine völlig neue Welt. Dort wird sie nicht nur mit zickigen Mitschülern, düsteren Lehrern und den ersten besten Freunden konfrontiert – nein, in der Schule gibt es dank einer dort gastierenden Ausstellung auch einen Fluch, der alle Schüler in Panik versetzt.
Poppy Pym fand eher durch Zufall den Weg in mein Regal. Das quietschbunte Cover mit den silberglänzenden Elementen hat mich dann sehr schnell gerufen und ich musste beginnen.

Als allererstes fällt dem Leser die Perspektive auf. „Poppy Pym“ erzählt ihre Geschichte, als würde sie dem jungen Leser gegenüber sitzen, spricht ihn manchmal direkt an.
Ich bin kein Fan dieser Perspektive, da aber größtenteils wirklich von den Ereignissen erzählt wird, konnte ich darüber hinwegsehen.

Gleich zu Beginn erfahren wir mehr über Poppys Weg in den Zirkus. Dass hier eine auf eine fantastisch anmutende Geschichte zurückgegriffen wird (Poppy wurde aus dem Hut des Zauberers gezogen), fand ich etwas suspekt, da doch der Rest des Buches nahezu ohne Fantasy-Elemente (nur ab und an einen zutreffende „Vision“) auskommt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es der jungen Detektivin nicht einfach nur so erzählt wurde und sie es einfach nicht anders weiß…

Poppys Leben verändert sich schlagartig, als sie auf die Saint Smithen’s Schule kommt. Dort wird sie mit dem Alltag normaler Jugendlicher konfrontiert, was für sie völlig absurd ist. Sie findet jedoch auch schnell Freunde – Außenseiter wie sie – die sie über das Heimweh hinwegtrösten. Und schnell ist auch genug zu tun: Eine ägyptische Ausstellung macht Halt in der Schule und das Herzstück ist der sagenhafte rote Rubin, auf dem scheinbar ein Fluch lastet. Und da passieren dann auch schon die mysteriösesten Unfälle und Poppy und ihre Freunde forschen nach, ganz wie in ihren geliebten Krimis.

Die Spannung steigt kontinuierlich und durch den lockeren Erzählstil von Laura Wood wird man durch die Seiten getragen. Falsche Fährten laden zum Miträtseln ein und mit einem schon beinahe dramatischen Endspurt für die Zielgruppe ab 9 endet Poppys erstes Abenteuer an der Saint Smithen’s absolut zufriedenstellend.
„Poppy Pym und der gestohlene Rubin“ ist ein toller Auftakt für junge Krimi-Fans. Freundschaft und Alltagsprobleme sind ebenso integriert wie falsche Fährten und Mutmaßungen. 4 Spielsachen für Poppy Pyms ersten Fall.



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Kommentare:

  1. Schöne Rezi :) schade das meine Kinder alle groß sind, und ich keine Kinderbücher mehr lesen kann/ will

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    1. Es ist ja auch für Größere nicht verboten ;-)
      Aber ich weiß, was du meinst. Ich habe noch eine ganze Weile - Sohn 2 ist erst 5 :-)

      Ganz liebe Grüße

      Steffi

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  2. Dieses Buch sieht sehr hilfungsvoll aus, besonders für Kinder, die Angst auf Schüle haben.

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    1. Das könnte durchaus helfen. Humor lockt :-)

      Liebe Grüße

      Steffi

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Steffi & Kay