Mittwoch, 23. September 2015

☺Tim Robber - Jagd nach dem Inselschatz (Christian Jaksch) [Rezension]

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Ein ruheliebender Junge, ein mysteriöses Geburtstagsgeschenk und einen Großvater, der jedes Forscherherz höher schlagen lässt…
Zu Tims Geburtstag schickt ihm sein Großvater James eine geheimnisvolle Kugel, mit der er eigentlich nichts anfangen kann. Der ehemalige Physiker ist für seine dubiosen Erfindungen bekannt, was aber wirklich hinter dem Geschenk steht, erfährt Tim erst, als er seine Ferien bei Großvater James verbringt und der ihm von seiner letzten Erfindung erzählt: Einer Zeitkugel, die es möglich macht, in die Vergangenheit – und auch in die Zukunft – zu reisen.

Doch auch andere haben großes Interesse an besagter Zeitkugel: Großvater James‘ ehemaliger Kollege will sich mit ihrer Hilfe in die Vergangenheit zurückversetzen und sich am Schatz des berüchtigten Piraten William Kidd bereichern. James und Tim müssen ihnen folgen und sie aufhalten.
Die Verlagsvorschau hatte mich sofort neugierig auf dieses Buch gemacht. Eine wundersame bronzene Kugel, die durch die Zeit reisen lässt – ein Abenteuer mit Piraten und den Gefahren, die vor rund 300 Jahren gelauert haben! Dem konnte ich mich nicht entziehen.

Schon der Prolog baut die Spannung auf, auch wenn die Szene erst im Nachhinein zugeordnet werden kann. Gleich im Anschluss lernt der junge Leser den Protagonisten Tim kennen.
Tim Robber ist ein Sonderling, der lieber nach Fossilien gräbt als „coole“ Dinge zu tun. Seine Höhenangst macht ihn noch mehr zum Außenseiter, als er sich weigert, in die Achterbahn zu steigen. Doch eben jener Angst muss er sich im Laufe des größten Abenteuers seines Lebens immer wieder stellen.

Auf den jungen Leser wartet eine waschechte Piraten-Abenteuergeschichte in längst vergangenen Zeiten – fernab von Handys und Co. Denn kaum in der Vergangenheit angekommen, werden er und sein Opa gezwungen, auf das Schiff des Piratenkapitäns William Kidd mitzukommen – gemeinsam mit den zwei Verrätern, die die erste Zeitkugel gestohlen haben.

Tim muss das harte Leben an Bord eines Piratenschiffes kennenlernen und dabei den bösen Intrigen und Drohungen jener Kollegen trotzen und gerät dabei mehr als einmal in Gefahr.

Der Schreibstil von Christian Jaksch ist flüssig und der Zielgruppe angemessen. Die düsteren Illustrationen sorgen für die richtige Stimmung. Die Spannung ist dem Zielalter angemessen, es entstehen dennoch kleinere Längen, die der gelungene Showdown jedoch wieder nahezu wettmacht. Anschließend lässt der Autor alles zum Guten ausklingen.
Christian Jaksch vereint in „Tim Robber – Jagd nach dem Inselschatz“ High-Tech und ein waschechtes Piratenabenteuer auf gekonnte Weise. Etliche Gefahren, Intrigen und die Konfrontation der eigenen Ängste ergeben ein gelungenes Leseabenteuer für die Zielgruppe. 4 Spielsachen für Tims und Großvater James‘ Reise in die Vergangenheit.


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Liebe Grüße

Steffi & Kay