Donnerstag, 23. April 2015

♀ Dustlands - Der Blutmond (Moira Young) [Rezension]

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Saba und die Free Hawks üben einen Anschlag auf eine Brücke aus. Es läuft nicht nach Plan und Sabas Führungsqualitäten werden infrage gestellt.
Doch sie hat nicht nur damit zu kämpfen. Während des Tumults nach dem Anschlag trifft sie auf DeMalo, der ihr ein Ultimatum stellt. Wenn sie bis zum Blutmond einwilligt, seine Frau zu werden, haben ihre Mitstreiter freies Geleit und werden nicht getötet. Jeder weitere Anschlag wird ihr zehnfach heimgezahlt. Die Zeit läuft.

Saba drängt darauf, DeMalos Macht ohne Waffen zu untergraben. Doch nicht alle stehen auf ihrer Seite.
So viel Zeit ist vergangen, als ich mich mit Saba auf ihre Reise begeben habe. Nun endlich stand das Finale bevor und ich musste natürlich zugreifen.

Erneut fiel es mir nicht ganz so leicht, mich wieder in Sabas Welt einzufinden. Die Autorin warf mich mitten in einen Anschlag der Free Hawks, ich hatte kaum Zeit, die Charaktere wieder zuzuordnen. (Dennoch gelang der Einstieg leichter als bei Band 2.)

Sabas Führungsqualitäten werden angezweifelt, die Gruppe, die sich um sie geschart hat, droht zu zerbrechen. Für Saba selbst jedoch steht eine noch größere innere Herausforderung an. Sie muss DeMalo stürzen – und das binnen kürzester Zeit – oder alles ist verloren. Sie ersinnt einen Plan, der nicht bei allen gut ankommt – wie sehr, wird klar, als Moira Young eine neue Perspektive einführt. Diese Kapitel – kursiv gedruckt – machten mich mehr und mehr neugierig, denn die Person, um die es geht, wird nie genannt. So hielt mich die Autorin stets am Rätselraten, wer denn der „Verräter“ sein könnte.

Leider war dieser Handlungsstrang – neben dem von Sabas kleiner Schwester Emmi, die eine unerwartete, aber fantastische Entwicklung durchmacht – größtenteils die einzige Spannungsquelle. Sabas Anteil am Geschehen besaß einige Längen, durch die ich mich kämpfen musste und dadurch kaum mehr Emotionen für sie aufbringen konnte.

Den speziellen Erzählstil (mit dem fehlenden e am Ende der Verben in Ich-Perspektive) behielt die Autorin bei, ebenso die ganz besondere beschreibende Ausdrucksweise mit enorm vielen kurzen Sätzen, die Sabas Art perfekt widerspiegeln.

Gen Showdown sprintete die Autorin nur so auf ihr großes Finale zu. Die Ereignisse überschlagen sich, es blieb kaum mehr Zeit, Luft zu holen und die Verluste zu betrauern, ehe Moira Young ihre „Dustlands“-Trilogie passend abschließt.
Der Abschied von „Dustlands“ besaß seine spannenden Handlungsstränge, die von den teils zähen Abschnitten jedoch nahezu aufgewogen wurden. Die interessanten Entwicklungen, ein gekonnt eingeflochtener Verräter und ein gelungener Showdown jedoch lassen mich ruhigen Gewissens haarscharfe 4 Bücher für „Dustlands – Der Blutmond“ vergeben.
1. Dustlands – Die Entführung (Rezension)
2. Dustlands – Der Herzstein (Rezension)
3. Dustlands – Der Blutmond



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Kommentare:

  1. Halli hallo
    Am Freitag kann ich das Buch abholen gehen;)
    Mich konnte ja schon Band zwei nicht mehr ganz so vom Hocker hauen wie sein Vorgänger...dennoch will ich ohne "Vorurteile" an das Buch rangehen ;)
    Ich denke ich werde dann die letzten Kapitel nochmals lesen um wieder ein bisschen in das Lesefeeling zu kommen.
    Liebe Grüsse
    Bea

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    1. Mich auch nicht, Bea. Band 1 fand ich genial: Die Welt, die Entführung, wie alles seinen Anfang genommen hat... Band 2 war dann schon nicht mehr so - aber auf dem Niveau hält sich der Abschluss nun auch. Band 1 war einfach zu speziell, um nicht genial (oder schrecklich) zu sein und bei den Nachfolgern war es nichts Besonderes mehr.

      liebe Grüße

      Steffi

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    2. Ich bin wirklich nicht mit hohen Erwartungen an das Buch herangegangen ;)
      Dennoch reichte es für mich nicht für vier Sterne ( 3,5 )
      Ich hatte leider keinen Bezug mehr zu den Charakteren, Saba gefiel als Kratzbürste besser, und Jack mein Liebling war mir zu blass!Mir fehlte die Spannung, der Verräter war mir schon Ende von Band zwei klar ( dort haben wir ja schon einen kurzen kursiv geschriebenen Abschnitt)
      Die Geschichte plätscherte nur so vor sich hin und auf den letzten 30 Seiten überrollten mich dann die Ereignisse zu schnell, ich mag diese Unausgewogenheit in Geschichten nicht.....

      Irgendwie habe ich den Eindruck, dass mich finale Bände immer wie mehr " enttäuschen" ich hoffe dass ist dann im Juli mit " Dreams of...." nicht auch so!!!
      Liebe Grüsse
      Bea

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    3. Bei mir ja auch 3,5 (hab dann aufgerundet, weil das Ende für mich dann wirklich gelungen war).

      Mir ging es ja letztens mit "Partials" so... Da ist leider wirklich jeder Band schlechter geworden :'( Ich setze nun auch alles auf Laini Taylor :-)))

      Drücken wir unsere Daumen.

      Liebe Grüße

      Steffi

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  2. Das klingt ja echt gut, Ich werde mir das Buch mal merken :D

    Liebe Grüße
    Jessi

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  3. Huhu Steffi,

    oh nur knappe 4 Sterne? Schade das es für dich einige Längen in dem Buch gab.
    Ich hoffe, dass mir das Finale deutlich besser gefällt und ich nicht nachher wieder einer Meinung mit dir bin (so wie bei Mystic City ;-) ).

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Hier war es eindeutig besser (und "realistischer" und tragischer) gemacht. Es ging "schnell" was die Seiten anging, man hätte die Spannung noch etwas ausdehnen können, aber ansonsten war es wirklich gelungen.

      Bin gespannt, was du sagst :-)

      Liebe Grüße

      Steffi

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  4. Ich müsste mal Band 2 lesen, aber bei den tollen Neuerscheinungen, die hier pausenlos reinflattern, ist das wahnsinnig schwer! Mal sehen...vielleicht mal per Hörbuch! LG

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    1. Und davor am besten noch einmal Band 1 hören - der Wiedereinstieg war für mich WIRKLICH schwer :-/

      Kay hat die Reihe nach der langen Pause zwischen 1 + 2 auch nicht mehr fortgesetzt.

      Liebe Grüße

      Steffi

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