Freitag, 23. Januar 2015

☺ Gespensterjäger auf eisiger Spur (Cornelia Funke) [Rezension]

Bildquelle und Infos vom Verlag gibt es hier.
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Tom soll im Keller Orangensaft besorgen. Obwohl er sich vor den Spinnen und all dem Zeug in dem düsteren Keller fürchtet, stapft er los.

Doch kaum, dass er den Keller betreten hat, platzt die Glühbirne und eine eiskalte Hand scheint ihn zu packen.

Gerade noch mit dem Leben davongekommen, erzählt er seinen Eltern und seiner großen Schwester von dem Gespenst – doch alle lachen ihn nur aus. Bis auf seine Oma, die Tom zu einer Freundin schickt, die sich mit „solchen Sachen“ auskennt…
Das nachtleuchtende Cover und die schaurig-lustige Inhaltsangabe haben uns neugierig gemacht und wir stürzten uns in die Seiten.
Schnell wurden wir mit Toms größter Angst – dem Keller – und der noch viel größeren Angst – vor Gespenstern – konfrontiert.

Wir konnten richtig mit ihm mitfühlen, als er sich ängstlich zurückzieht und keiner ihm glaubt. Bis seine Oma zu Besuch kommt und ihm einen Tipp gibt, wo er sich Hilfe suchen kann: bei ihrer besten Freundin Hedwig Kümmelsaft.


Mithilfe der Ratschläge der alten Frau kann Tom das Gespenst besiegen – doch schon ist das nächste Problem da: Denn das Gespenst Hugo ist eigentlich gar nicht so schrecklich und will nicht im Keller spuken. Leider wurde es von einem unglaublich ekelhaften Gespenst (UEG) aus seiner alten Villa vertrieben.
Nun muss sich Tom seiner Angst stellen und gemeinsam mit Frau Kümmelsaft das schaurige UEG bekämpfen.

Die altersgerechte Sprache des Buches machte es uns leicht, durch die Kapitel zu huschen. Spannung und Gänsehaut sind garantiert. Einziges Manko war die Sprache der Gespenster. Ich tat mich beim Vorlesen und selbst lesen sehr schwer, den verzerrten Sätzen mit den ausgetauschten Vokalen zu folgen und vermute, dass es Leseanfängern erst recht sehr schwer fällt. Natürlich hebt diese Besonderheit die Gespenstersprache von den anderen Dialogen ab, aber insbesondere beim Vorlesen wähle ich sowieso eine „Gespensterstimme“ und komme dabei definitiv weniger ins Stocken.

Die Illustrationen sind gruselig-schaurig, wie es sich für ein Gespensterbuch gehört, jedoch wie auch der Text nie so schlimm, dass die Zielgruppe damit überfordert sein könnte.
Die Bekämpfung des UEG hat mir äußerst gut gefallen. Allerhand Tricks und Kniffe, die es zu beachten gilt, sind auch im Ratgeber innerhalb des Buches aufgelistet.

Natürlich führt Cornelia Funke ihre Gespenstergeschichte zu einem guten Ende (für wirklich alle – inklusive Problemlösung für nervige Schwestern) und macht trotzdem neugierig auf die Fortsetzung.
„Gespensterjäger auf eisiger Spur“ macht die Jungleser und Zuhörer mit den verschiedenen Arten von Gespenstern vertraut und zeigt, wieviel Mut und Stärke einem aus Hilfsbereitschaft wachsen kann. Lediglich die Gespenstersprache, die mich oft ins Stolpern brachte, war für mich ein Kritikpunkt. Daher 4 Spielsachen für den ersten Teil von Cornelia Funkes Gespensterjägern.



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Kommentare:

  1. Ich liebe ja Cornelia Funke :) ihre Bücher sind eigentlich immer toll. Auch dieses Buch klingt wieder richtig witzig. Vorallem auch für die jüngeren Leser (ca.10/12) bestimmt cool :) Liebe Grüße Jessie

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    1. Also mein Kleiner fand es total lustig. Ich fürchte, dass es für die damalige Zielgruppe (ist ja schon etwas älter, die Geschichte) noch passend war - heute sind die Kids jedoch anderes gewohnt. :-(
      Mein Großer ist ja 10 und fand es etwas langweilig... Von daher würde ich es eher für die 2. oder so empfehlen.

      Liebe Grüße

      Steffi

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