Mittwoch, 26. November 2014

♀ Jake Djones - Die Dynastie des Bösen (Damian Dibben) [Kurzrezension]

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Nach zwei Vorgängern sind mir Jake und die Geschichtshüter sehr ans Herz gewachsen und ich musste natürlich auch zur Fortsetzung greifen. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder am Nullpunkt angekommen.
Direkt bei einer Hochzeit, die nicht stattfinden sollte.

Es ist einige Zeit vergangen, der junge Jake Djones ist gereift, steht seinen jugendlichen Kollegen in nichts mehr nach.
Nach dem Überfall auf die chinesische Zentrale befindet sich auch eine weitere Jugendliche am Nullpunkt: Die von beinahe allen verhasste Miss Yuting, von Jake Yoyo genannt. Lediglich Jake scheint mit ihr gut auszukommen und es könnte sich durchaus mehr daraus entwickeln - und auch auf Nathan hat Yoyo eine sehr interessante Wirkung.
Die drei geraten auf dem Festland in einen Tumult und Jakes Eltern sind alles andere als begeistert von seinem Verhalten. Daher erfährt er nicht, welches Geheimnis sie ihm über seine Vergangenheit anvertrauen wollten, ehe sie ins heutige London zurückkehren.

Ein unerwarteter Besuch beim Nullpunkt führt zu einem großen Auftrag für Jake, Topaz und Nathan - denn es tauchen vermeintliche Beweise auf, dass Jakes Bruder Philip noch lebt und mit Caspar, dem Doppelagenten, gemeinsame Sache mit Xi Xien macht, dem berüchtigsten Verbrecher der Weltgeschichte. Jake muss Philips Unschuld beweisen und die drei folgen den Brotkrumen, die Philip ausgelegt hat - und treffen unerwartet auf Hilfe.

Schnell war ich wieder vom lockeren Stil und den vielen fremdsprachigen Sätzen, die typisch für die Geschichtshüter und ihre Vielzahl an bunten und durch die Jahrhunderte gebrachten Charakteren mitgerissen. Das Geheimnis, das Protagonist Jake kurz davor ist zu erfahren, machte mich neugierig. Der Autor verstand sich darin, diese Neugierde immer wieder zu schüren. Erst auf der letzten Seite bekam ich endlich die entscheidende Erklärung.

Ebenso verhielt es sich mit dem Verbleib seines Bruders Philip, den zu finden Jake die Hoffnung seit Band 1 nie aufgegeben hatte.

So zog der Spannungsbogen immer weiter an, die Jagd auf Spuren durchs alte China gefiel mir ebenso wie die Interaktion der Charaktere. Gen Showdown stieg die Spannung erneut und nicht nur Jake und seine Freunde befanden sich in größter Gefahr – die ganze Menschheitsgeschichte drohte sich zu verändern.
Auch "Jake Djones - Die Dynastie des Bösen" ist wieder eine wunderbar abenteuerliche Unterhaltung für Zeitreisefans. Das alte China beeindruckte mich ebenso wie die Jagd nach Hinweisen. Gemischt mit dem kurzweiligen Stil des Autors kann ich sehr gute 4 Bücher vergeben.
1. Jake Djones und die Hüter der Zeit (Rezension)
2. Jake Djones in der Arena des Todes (Rezension)
3. Jake Djones – Die Dynastie des Bösen
4. ?



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Kommentare:

  1. Guten Morgen Steffi,

    nach deiner Rezi bekomme ich wieder total Lust die Reihe weiterzulesen. Ich habe ja nach Band 1 aufgehört, da mich das Buch nicht total überzeugen konnte.
    Meinst du die Reihe wird besser im Vergleich zu Band 1?

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Die Charaktere gewinnen etwas mehr an Tiefe, aber der leichte "Kinderbuchtouch" bleibt, ganz gleich, welche Abenteuer die Jugendlichen bestreiten.
      Die Gegner werden auch fieser und das jeweilige zeitliche Setting ist wirklich großartig.
      Vielleicht gibst du der Reihe noch eine Chance?
      Mir selbst gefiel Band 2 auch besser als Band 1.

      Liebe Grüße und einen schönen Mittwoch!

      Steffi

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    2. Wenn es nicht so viele andere tolle Bücher geben würde :-D
      Weil so schlecht fand ich den ersten Band wirklich nicht. Zudem bin ich ein großer Zeitreisefan. Hach ja... :-)
      Ich wünsche dir auch noch einen schönen Abend!

      Liebe Grüße
      Sandra

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    3. Das Problem kenne ich :-(
      Der SuB wächst und wächst und keiner kann was dagegen tun! :-(

      Dir auch einen schönen Abend!

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Steffi & Kay