Dienstag, 19. August 2014

♀ Bookless 1 - Wörter durchfluten die Zeit (Marah Woolf) [Kurzrezension]

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Nachdem ich schon sehr lange ein Auge auf Marah Woolfs „Bookless“ geworfen hatte, war es jetzt endlich so weit.
Und gleich mit dem Prolog, einem Feuer in dem Archiv der Nationalbibliothek von London, fesselte mich die Autorin. Wie es dazu kam, wird vom ersten Kapitel an, das einen Monat davor spielt, erzählt.

Lucy Guardian jobbt während ihres Studiums in der Nationalbibliothek und soll nun im Archiv aushelfen – wo es den Gerüchten der Belegschaft zufolge spuken soll.
Und auch Lucy hört ein seltsames Wispern, als sie dort unten zwischen all den alten Büchern herumläuft. Das seltsame Tattoo auf ihrem Arm in Form eines Buches fängt an zu brennen. Lucy besaß es schon, als sie damals als Baby ins Waisenhaus kam, doch über ihre Herkunft ist nichts bekannt.

Als das Wispern zu Stimmen anschwillt, erkennt Lucy, dass die Bücher zu ihr sprechen: Sie zeigen ihr ein leeres Buch, das auf dem Karton mit „Tennysons gesammelte Werke“ gekennzeichnet war. Auf Nachfrage bei ihrer Chefin muss sie feststellen, dass ihr der Name Tennyson unbekannt ist – genauso unbekannt, wie jedem anderen Menschen. Er wurde vergessen.

Hat der mysteriöse und gutaussehende Nathan de Tremaine etwas damit zu tun? Gemeinsam mit Lucy wagte ich mich, es herauszufinden.

Marah Woolf machte es mir mit ihrem lockeren Schreibstil leicht, der Geschichte zu folgen. Die fantastische Idee war gut durchdacht und mit historischen Elementen untermauert. Durch die wechselnde Sicht des personalen Erzählers lernte ich nicht nur Lucy, sondern auch Nathan und andere Charaktere besser kennen. Jedoch auch sie enthielten mir lange Zeit das Geheimnis vor. Das Geheimnis um Lucys Herkunft oder welche Rolle Nathan in der Geschichte spielt.

Die Spannung stieg nach einer kurzen Einführungsphase proportional zur Bedrohung und man kann sich so manchen Beweggrund der Charaktere nur ausmalen. Marah Woolf geht dabei nicht zimperlich mit ihren Charakteren um und der Leser wird Zeuge so manchen
Todesfalles.

Mit der aus dem Prolog bereits bekannten Szene endet „Bookless – Wörter durchfluten die Zeit“ und natürlich muss ich nun wissen, wie es mit Lucy und Nathan weitergeht.
„Bookless – Wörter durchfluten die Zeit“ war ein kurzweiliges Lesevergnügen. Lediglich die zeitweise sehr bildhaften und ausführlichen Beschreibungen hemmten meinen Lesefluss etwas, was aber aufgrund der tollen Grundidee ebenso wenig störte wie die leicht stereotypen Charaktere. Ich werde Lucys Abenteuer schon sehr bald weiterverfolgen und belohne meinen Lesespaß und den fantastischen Weltentwurf mit sehr guten 4 Büchern.
1. Bookless – Wörter durchfluten die Zeit

2. Bookless – Gesponnen aus Gefühlen

3. Bookless – Ewiglich unvergessen




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Kommentare:

  1. Das Buch interessiert mich auch seit langem und heute ist das erste mal, das ich checke, wieso das Cover aussieht, wie es aussieht - wegen dem Tattoo! xD Entweder habe ich nie genug aufgepasst oder hier steht das zum erstem mal erklärt :D Aber das klingt nach einer richtig coolen Idee, also behalte ich das weiter im Auge!

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    1. Das stand noch nirgends? Auch nicht schlecht :-D

      Ich muss unbedingt bald weiterlesen (wie so vieles andere... Du kennst das ja)

      Ganz liebe Grüße

      Steffi

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Steffi & Kay