Samstag, 1. Februar 2014

♀ Die Jäger des Lichts (Andrew Fukuda) [Rezension]

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Wir sind immer noch auf dem Fluss. Die Monster werden schlauer. Sie stellen Fallen auf. Aber das ist nicht die einzige Gefahr. Die Strömung wird stärker, wir können kaum mehr steuern. Da entdecke ich die Nachricht. Eine Steinplatte, unter dem Boot befestigt.
Eine Nachricht von dem Forscher, meinem Vater.
Wir sollen unbedingt auf dem Fluss bleiben und ich muss überleben.

Wir folgen weiter dem Fluss, neue Hindernisse, neue Gefahren und dann gibt es ein Licht am Ende des Tunnels… Menschen.
Nach dem Lesen von „Die Jäger der Nacht“, das mich absolut überzeugt hat, konnte der zweite Teil nicht lange auf sich warten lassen.

Der Einstieg ging locker von der Hand. „Die Jäger des Lichts“ schließt nahtlos an seinen Vorgänger an und nahm mich sofort mit auf die Reise, die Flucht vor den Monstern. Die Gefahr steigt jedoch wieder auf bedrohliche Ausmaße, denn die Monster werden klüger, raffinierter und es kommt zu einem dramatischen Zusammenstoß. Doch es gibt auch Lichtblicke. Der Hinweis des Forschers beispielsweise, der scheinbar wusste, dass Gene mit auf dem Boot sein würde.
Und die Gruppe schafft es tatsächlich. Sie stoßen auf Menschen, auf die „Mission“. Etwas scheint an diesem Ort aber nicht zu stimmen, er ist nicht das „gelobte Land“, wie Genes Vater behauptet hat.

In Band 2 seiner Trilogie lässt es Andrew Fukuda etwas ruhiger angehen. Die Bedrohung durch die Monster ist noch da, aber nicht mehr in jeder Zeile verankert. Stattdessen schwelt eine neue Gefahr. Etwas, das den vermeintlich sicheren Ort bedrohlich wirken lässt und ich war gemeinsam mit dem Ich-erzählenden Gene stets auf der Suche nach dem Grund.

Der Autor gab seinem Weltentwurf mit Erklärungen mehr Tiefgang und Antworten auf viele Fragen. Seine Idee wurde von ihm konsequent weiterentwickelt, er hat jedoch genügend Raum für Spekulationen gelassen.
Eben jene sind es auch, die das Spannungsniveau stets oben halten. Weil man sich als Leser nie sicher sein kann, was passieren wird, ist man gezwungen, nicht von den Seiten zu lassen.

Das Tempo der Geschichte ist nicht mehr ganz so rasant wie in Teil 1, was dem Lesespaß aber keinen Abbruch tut. Andrew Fukuda überraschte mich mit stets neuen Wendungen, streute immer wieder Zweifel um die Rechtschaffenheit der Bewohner der Mission, die bis zum Ende nicht beigelegt werden konnten. Auch wenn diese Fortsetzung wieder mit einer fantastischen Erkenntnis endet, erneut absolut zufriedenstellend, bin ich doch begierig auf die Fortsetzung, die hoffentlich nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt.
Mit diesem 2. Band der „Hunt“-Trilogie hat Andrew Fukuda seine Idee konsequent weitergesponnen und seinem Weltentwurf mehr Tiefe gegeben. Auch wenn das Tempo durch die nicht mehr ganz so präsente offensichtliche Bedrohung etwas geringer ist, gibt es doch zahlreiche Überraschungen, die den Lesefluss niemals stocken lassen. Ganz knappe 5 Bücher für „Die Jäger des Lichts“.

Für alle Fans von Dystopien, die gerne von der Gefahr mitgerissen werden, ist diese Trilogie eine absolute Empfehlung.
1. Die Jäger der Nacht (Rezension)
2. Die Jäger des Lichts
3. Originaltitel: The Trap




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Kommentare:

  1. Die Reihe hört sich ja interessant an, danke für die toll Rezi! Die Bücher wandern gleich mal auf meine Wunschliste ;-)

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    1. Ich finde die Idee und den Weltentwurf einfach genial.
      Du musst morgen unbedingt auf dem Blog vorbeischauen... Vielleicht haben wir da ja was für dich ;-)

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  2. mir hatte der zweite Band mindestens genauso gut, wenn nicht besser, als der erste gefallen. Ich weiß noch als ich kurz vor dem Ende eine Stelle gelesen habe, hab ich mich ruckartig im Lesesessel aufgesetzt und laut "WAAAS?" gesagt. XD

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    1. Echt? Ich fand diese konsequent vorhande Anspannung in Band 1 genial. Die ist im zweiten nicht mehr ganz so extrem. Das Gefühl, ständig entdeckt zu werden.
      Aber klasse war es trotzdem <3

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  3. Huhu,

    die Reihe hört sich wirklich so gut an und ich will sie unbedingt lesen. Irgendwann ^^; Ich komme derzeit einfach nicht hinterher oder es gibt einfach zu viele Bücher die ich unbedingt lesen möchte. :)

    Ich wünsche euch ein schönes lesereiches Wochenende! ♥ ♥ ♥

    Glg
    Micha

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    1. Keine Liebe, kein Happy-Irgendwas... Spannung und Nervenkitzel pur - dir würde es garantiert gefallen! :-)

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    2. Ja, so ab und an mal ist das auch nicht schlecht :D
      Ach Mensch, ich muss es Lesen :)

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  4. Hach, die Bücher sind einfach genial!!! Mir hat Teil 1 auch wenig besser gefallen, aber minimal.
    Schöne Rezi! <3

    Liebe Grüße und hysterisches Winken
    Shanty

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    1. Es war einfach, weil die Bedrohung nicht mehr ganz so dunkel und präsent war. Dennoch war sie ja noch da :-)

      Hoffentlich geht es bald weiter <3

      Ein hysterisches Zurückwinken :-)

      Liebe Grüße
      Steffi

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Steffi & Kay