Donnerstag, 19. Dezember 2013

♀ Assjah 2 - Die vergessenen Kinder (Juliane Seidel) [Rezension]

Bildquelle und Infos vom Verlag gibt es hier.
Kaufen könnt ihr das Buch gleich hier.
Wenige Wochen sind vergangen, seit Kim die Namaren besiegt hat – doch nun sind sie zurück, besuchen ihn in einem Traum.

Schnell will Kim den letzten Schultag vor den Sommerferien hinter sich bringen, um sich seiner Traumwelt und den Schatten zu widmen – doch dann sieht er die weiße Strähne im Haar seiner Mitschülerin Melanie. Noch am selben Tag sind ihre Haare komplett weiß, wenig später ist sie verschwunden.
Stecken die Namaren dahinter?

Kim muss sich mit seinen Fantasie-Freunden beraten, zu ihrer eigenen Sicherheit holt er sie erneut in seine Welt. Bei der Suche nach Melanie erkennen die Freunde, dass diese nur eins von vielen verschwundenen Kindern ist. Die Freunde stellen Vermutungen an, als sie auf Elisa treffen – ein Mädchen mit schneeweißem Haar, das außer Kim und seiner Truppe von niemandem gesehen wird.

So lernt Kim die vergessenen Kinder kennen und nimmt sich ihrer an.
Nach dem Lesen des ersten Teils war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Der Einstieg ging leicht von der Hand. Eine kurze Übersicht über die Charaktere, mit wundervollen Zeichnungen versehen, gibt dem Leser eine kleine Starthilfe, erneut in die Welt von Kims Träumen einzutauchen. Der Prolog zeigt neben einem kurzen Rückblick die neuesten Entwicklungen, ehe die eigentliche Handlung beginnt.

Diese ist gefährlicher und düsterer als in Band 1. Die Schatten scheinen über andere Kinder hergefallen zu sein. Diese Kinder wurden zu Unsichtbaren, den „vergessenen Kindern“. Kim hegt den Verdacht, dass alles aufgrund seines Kampfes gegen die Namaren geschah und setzt alles daran, den Kindern zu helfen.

Kim kam mir in dieser Fortsetzung authentischer vor. Meine Kritik an seiner Person in Band 1, seine meiner Meinung nach zu große Selbständigkeit, ist in den Hintergrund gerückt. Er ist nicht mehr überheblich, was seine Traumwelt angeht, erkennt die Konsequenzen seines Handelns. Und er sieht ein, dass manchmal Hilfe nicht schadet.

„Die vergessenen Kinder“ bieten neben hoher altersgerechter Spannung auch eine klare Message: wie wichtig Freundschaft und Vertrauen sind.
Die Autorin gab ihrer Welt unzählige neue Facetten, fügte interessante Hintergründe hinzu und verlieh Assjah und der Fantasie überhaupt eine neue Tiefe.

Der Schreibstil von Juliane Seidel ist der Zielgruppe angemessen einfach, Beschreibungen sind detailliert, um die Traumwelt gut vorstellbar zu machen.

Nach stets ansteigender Spannung entlässt die Autorin den Jungleser nach einem Showdown in altersgerechter Auflösung ohne fiesen Cliffhanger. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, denn es gibt durchaus noch einige Möglichkeiten…
Mit ihrer Fortsetzung über ihren fantasiebegabten Protagonisten Kim konnte mich Juliane Seidel überzeugen. Fantasievolle Details, neue Facetten und ein hohes Spannungsniveau lassen den Leser durch die Seiten rasen. Für diesen Junglesespaß gibt es knappe 5 Bücher.

Ein klares Muss für Fans des ersten Bands. Alle jungen Leseratten, die einmal in fremde (Traum-)Welten entführt und fantastische Abenteuer mit Geschöpfen aller Art unternehmen wollen, sollten sich Juliane Seidels Reihe ebenfalls genauer anschauen.
1. Assjah – Die lebenden Träume (Rezension)
2. Assjah – Die vergessenen Kinder




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Kommentare:

  1. Hallo Steffi,

    :D
    Vielen, vielen Dank für die tolle Rezension - ich freue mich sehr, dass dich Band 2 überzeugen konnte und du ihn sogar noch besser, als den ersten Teil fandest. Ein schönes Weihnachtsgeschenk :)

    Ich wünsche euch und eurem Kleinen ein tolles Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Man liest sich, denke ich :)

    Liebe Grüße,
    Juliane

    PS: Keine Sorge - dein Buch hab ich nicht vergessen ;)

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    1. Hi, Juliane, danke für deinen lieben Kommentar.
      Ich fand düsen zweiten Besuch in der Traumwelt einfach fantastisch und bin so froh, dass ich ihn schon lesen konnte :-)
      Hatte ursprünglich ja auch erst mit später gerechnet - mach dir also bloß keine Gedanken ;-)

      Liebe Grüße

      Steffi

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Steffi & Kay