Freitag, 6. September 2013

☺ Der Drachensitter hebt ab (Josh Lacey) [Rezension]

Bildquelle und Infos vom Verlag gibt es hier.
Kaufen könnt ihr das Buch gleich hier.

Onkel Morton hat seinen Drachen Zickzack bei Eddie und seiner Familie gelassen. Doch nun ist Zickzack verschwunden.

Egal, wo Eddie, Mama und Emily suchen – der Drache bleibt verschollen.

Doch er hat sich gar nicht aus dem Staub gemacht. Zickzack ist auch kein DrachenJUNGE, wie immer vermutet wurde.
Und plötzlich haben Eddie und seine Familie alle Hände voll zu tun. Nicht zuletzt mit dem riesigen Drachen, der das Haus „besetzt“.
Was an „Der Drachensitter hebt ab“ als allererstes auffällt, ist der besondere Erzählstil. Dieses Buch besteht fast ausschließlich aus E-Mails, die der Junge Eddie seinem Onkel schickt und Onkel Morton – sofern er denn Zeit hat – beantwortet.

So gibt sich der Jungleser auf eine ganz spezielle Lesetour und fiebert auf besondere Weise mit Eddie mit.

Zuerst geht es auf die Suche nach Zickzack, danach macht er eine fantastische Entdeckung: Zickzack beschützt ein Ei! Welch Konsequenzen dieser Fund nach sich zieht, war selbst für mich als Erwachsene spannend zu verfolgen.

Den zahlreichen E-Mails hängen immer schwarz/weiß-Illustrationen in Form von „Fotos“ an, die die aktuelle Situation beschreiben. So wird der Text sehr gut abgerundet. Zum Schmunzeln laden oft schon die E-Mail-Betreffs ein, vom Inhalt selbst ganz zu schweigen.

Besonders wird der Text, als Eddies Mama sich mit der Drachenmama auf solidarische Art verbündet, was Eddie in seinem Alter natürlich nicht ganz versteht. Somit wird auch ein sehr ernstes Thema auf diese humorvolle Art aufgegriffen und Eddie kann später sogar Vergleiche zwischen dem bösen Drachen auf dem Dach und seinem eigenen Vater ziehen.

Die Sprache des Buches ist leicht und alterstypisch von kurzen Sätzen geprägt, die kurzen „Kapitel“/E-Mails lassen auch langsame Erstleser nicht an der Textlänge scheitern.
Der ungewöhnliche Erzählstil im E-Mail-Format ist definitiv mal etwas anderes. Leider wirkt "Der Drachensitter hebt ab" dadurch etwas „unrund“, das Gefühl, etwas zu verpassen, hing ständig über uns. Die humorvollen Illustrationen/E-Mail-Anhänge und die eingefügte „Anleitung zum Drachensitten“ machten diese aber beinahe wieder wett.

4 Spielsachen für Eddie, Zickzack und Co.






Kommentare:

  1. Das klingt ja nett :)
    Leider hab ich momentan niemanden, dem ich das Buch schenken könnte. :D
    Frühestens in 5 Jahren, da meine Cousine zwei kleine Kinder hat (1 und 2 Jahre alt). ;)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das ist doch noch ein klein wenig zu früh ;-)

      Löschen

Wir freuen uns über jeden Kommentar!

Liebe Grüße

Steffi & Kay