Donnerstag, 2. Mai 2013

♀ Angelfire - Auf den Schwingen des Bösen (Courtney Allison Moulton) [Rezension]

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„Ein dämonischer Reaper wollte gern ein Valentins-Date mit mir und hatte dann seine verrückte Exfreundin umgebracht, um mir das Leben zu retten. Morgen würde ich losgehen und mir was gegen Psychosen besorgen.“
(S. 133)

„Es war so schwer für mich, ihn jeden Tag zu sehen und mich nach ihm zu verzehren, doch dabei hatte ich ganz vergessen, dass er das Gleiche empfand wie ich. Es war so schmerzlich für uns, getrennt zu sein, doch ich fragte mich, ob wir jemals stark genug sein würden, um zusammen zu sein.“

(S. 149)



Die Probleme der Preliatin Ellie reißen nicht ab. Erst Angriffe von Nycteriden, mächtigen dämonischen Reapern, die die Preliatin lebend an Bastian ausliefern sollen. Dann taucht auch noch Cadan mitten am Tag in der Schule auf – eine Warnung im Gepäck – und benimmt sich sehr merkwürdig und nicht ganz dämonenhaft.

Zu allem Übel hält Will an seiner Meinung über die Unantastbarkeit eines Erzengels fest.
Auch mit der himmlischen Unterstützung von Marcus und Ava scheint nicht alles in Ordnung zu sein. Ist Ava wirklich das, wofür sie alle halten? Oder trüben Ellies Gefühle für Will ihre Einschätzungsfähigkeit? Das Team macht sich auf die Suche nach einer Reliquie, die Bastian helfen soll, den geborgenen Enshi zu befreien. Die Antworten, die Ellie findet, sind anders als erhofft. Und dabei geht das Übel erst richtig los…


Der erste Band von Frau Moultons „Angelfire“-Trilogie hat mich positiv überrascht. So war das Lesen der Fortsetzung natürlich Pflicht und ich war sehr gespannt, wie es mit Ellie und Will weitergeht.

Recht schnell befindet sich der Leser wieder mitten in dämonischen, actionreichen Kämpfen, die die Autorin wieder fantastisch ausgearbeitet hat. Wie auch im Rest des Buches trifft sie den perfekten Punkt zwischen detaillierter und ausufernder Beschreibungen, was ihr gesamtes Setting sehr real und vorstellbar macht.

Die Protagonistin Ellie befindet sich in diesem Band auf einer emotionalen Achterbahnfahrt. Sie wagt die Gratwanderung zwischen ihrer Bestimmung als Preliatin und dem Leben des Menschenmädchens Ellie. Kapitel für Kapitel überschnitten sich diese zwei Personen mehr und mehr und Ellie schafft es nicht, das Preliatinnen-Dasein aus ihrem normalen Leben herauszuhalten. Ein einschneidendes Erlebnis stürzt sie in ein tiefes Loch mit schockierenden Folgen, aus dem sie nur ihr Beschützer herausholen kann.

Will hat sich in seiner Art, seiner Liebe und Hingabe kaum verändert. Auf mich wirkte er lange etwas unbesonnen, was seine Handlungen angeht. Dieser Umstand wird aber aufgeklärt und führt Ellie und Will in eine weitere Runde im Kampf um ihre Liebe.

Denn seit Will Ellies wahres Ich kennt geht er auf Distanz – zumindest bis beide es nicht mehr aushalten und wieder aufeinander zugehen – bis das Gewissen erneut die Überhand gewinnt.
So tragisch-romantisch sich das auch anhören mag – mein Fall war es nicht. Umso erfreuter war ich über jeden Auftritt von Bastians Gefolgsmann Cadan:

Im Gegensatz zu Will ist er humorvoll, waghalsig, zeigt Emotionen, ohne sich danach sofort wieder zu verschließen. Die Dialoge zwischen Ellie und Cadan waren einfach fantastisch humorvoll. Auch wenn Cadan ein dämonischer Reaper ist, weiß er – wie auch schon in Band 1 – welche Konsequenzen manchen Aktionen folgen und trifft freie Entscheidungen. Und er konnte mich nicht nur mit seinen Handlungen überraschen. Mein absoluter Lieblingscharakter.

„Angelfire – Auf den Schwingen des Bösen“ ist in zwei Teile untergliedert. Liegt in Teil 1 das Hauptaugenmerk auf der Beziehung der Protagonistin, ging es in Teil 2 actionreich und von Überraschungen geprägt voller Spannung zur Sache. Ich konnte nicht anders, als das ein oder andere Mal ungläubig einen Absatz zu wiederholen, weil ich nicht fassen konnte, was Frau Moulton getan hatte. Das Ende ist zum Schreien und Davonlaufen und so kann ich nur auf ein baldiges Erscheinen des Trilogie-Finales hoffen.


Frau Moulton kann auch mit „Auf den Schwingen des Bösen“ das Niveau des ersten „Angelfire“-Bandes halten. Hatte die erste Hälfte des Buches noch ein paar Längen und war von einem emotionalen Hin und Her der Charaktere geprägt, wartete die zweite Hälfte mit Spannung, überraschenden Wendungen und actionreichen Szenen auf und wurde zum Pageturner schlechthin. In Summe ergibt das 4 Bücher für Ellie und Will.

Ein Must-Read für Fans des ersten Bandes. Wer Ellie und Will noch nicht kennt, sollte dies dringend nachholen und sich mit der Preliatin und ihrem Beschützer in den Kampf um die Welt und das Verhindern der Apokalypse stürzen – es wird euch gefallen!

1.     Meine Seele gehört dir (Rezension)
2.     Auf den Schwingen des Bösen
3.     Englischer Titel: Shadows in the Silence




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Kommentare:

  1. Da ist sie endlich die Rezi ^---^

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    1. Ja :-)
      Auch mal geschafft, sie online zu stellen :-D

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  2. Ach richtig, da war ja was, das wollte ich mir ja noch kaufen :-) Aber vielleicht warte ich einfach ab, bis auch Band 3 auf Deutsch raus ist, dann brauch ich nicht auf den Abschluss zu warten. :-)

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    1. Ich hoffe ja, dass das bald der Fall sein wird :-)

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    2. laut mail von heute vom verlag ceröffentlichen die das dritte buch nicht auf deutscj

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Steffi & Kay