Donnerstag, 21. März 2013

☺ Das magische Trio 01 - Geister im alten Gemäuer (Andrea Tillmanns) [Rezension]



Bildquelle und Infos vom Verlag gibt es hier.
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Judith hat Halluzinationen. Ihre vielbeschäftigten Eltern schieben es auf die wenige Zeit, in denen Judith Bezugspersonen um sich hat und schicken sie in ein Internat.

Schon am ersten Schultag macht die Lehrerin Frau Schwingel eine merkwürdige Entdeckung: Judith wurde am selben Tag wie Sarah und Marie geboren: am 30.04.

Bei einer Ausgrabung auf dem Schulgelände sieht Marie etwas. Es gleicht heißer, aufsteigender Luft, fühlt sich aber eiskalt an. Von den anderen Kindern wird Judith ausgelacht, Sarah und Marie halten aber zu ihrer neuen Freundin.

Und das Trio bekommt Unterstützung aus ungeahnter Richtung: Frau Schwingel erzählt den Mädels von ihren scheinbaren Fähigkeiten und der Prophezeiung, aus der hervorgeht, dass 3 in der Walpurgisnacht Geborene Großes bewerkstelligen werden.


Und der Kampf gegen die Erscheinung aus der Ausgrabungsstelle ist erst der Anfang.

Während des Lesens hatte ich mehrere Déja-vus. „Das magische Trio“ ist das typische „Academy-Buch“. Mädchen kommt an Internat/Schule, Mädchen ist besonders, usw.
Der große Unterschied war hier nur, dass der Schwerpunkt „gutaussehender Junge“ etwas an den Rand gerückt wird. Und das hat einen Grund: „Das magische Trio“ hat eine Altersempfehlung ab 10. Dementsprechend leicht ist der Schreibstil der Autorin Andrea Tillmanns.

Altersgerecht steigert sie langsam die Spannung, nachdem sich die Charaktere zusammen gefunden haben. Sie animiert die Jungleser gekonnt zum Miträtseln, indem sie die Charaktere ihre Gedanken teilweise nicht zu Ende denken ließ.

Trotz des einfachen Stils ist die Erzählweise der Autorin nicht primitiv oder gewollt jugendlich. Sie erzählt auf unkomplizierte und direkte Art im personalem Erzählstil aus Judiths Perspektive. So bekommt der Leser die Gefühle und Gedanken der Protagonistin mit, ohne auf die (für Kinder gewohnte) Dritte Person zu verzichten. Viel wörtliche Rede lockert den Text zusätzlich auf und macht das Lesen einfacher.

Die Protagonistinnen sind junglersertauglich gezeichnet und sprechen mit ihren unterschiedlichen Charakterzügen jeden an. Die Mädchen sind auf der Suche nach ihrem „Talent“ und Zug um Zug entdecken sie, dass dahinter sogar noch mehr steckt.


Die magischen Fähigkeiten Geistersehen, Telekinese und Erstarrung der Zeit sind für mich als Lesejunkie nichts Neues, für die ersten magischen Academy-Erfahrungen aber sicher beeindruckend. Gepaart mit der altersgerechten Spannung und dem entsprechenden Schreibstil erhält „Das magische Trio – Geister im alten Gemäuer“ volle 5 Spielsachen von uns.



Kommentare:

  1. Tolle Rezension!
    Das Buch klingt ja wirklich gut. :) Ich lese so gerne Kinderbücher in letzter Zeit. Vielleicht leg ich es mir auch zu. <3

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    1. Also ich lese ja jeden Tag genügend Kinderbücher (halt immer dieselben), mittlerweile brauche ich das glaub zur Auflockerung :-)

      Und das hat sowas von TKKG meets Fantasy :-) steht zwar Hanni und Nanni drauf, aber das mochte ich nicht so :D

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Steffi & Kay