Donnerstag, 1. November 2012

♀ Saving Phoenix (Joss Stirling) [Rezension]


Bildquelle und Infos vom Verlag gibt es hier.
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Die 17-jährige Phoenix hat eine besondere Gabe. Sie kann die "Zeit anhalten", indem sie das Wahrnehmungsvermögen der Personen blockiert. Diese Fähigkeit nutzt sie für die Aufträge der Community. Sie ist eine Diebin. Doch ihr letztes "Opfer" wehrt sich gegen die Paralysierung und Phoenix ergreift die Flucht. Ihr "Chef", der Seher, setzt sie nochmals auf dasselbe Opfer an und nun spürt Phoenix, dass da etwas zwischen ihr und dem gutaussehenden jungen Mann ist, der sich Yves Benedict nennt.
Aber der Seher und Anführer der rund 60 Savants in der Community würde um nichts auf der Welt auf die begabte Phoenix verzichten. Er hat ganz andere Pläne.

Der Einstieg in "Macht der Seelen 2" ist ganz anders als im ersten Teil. Obwohl die Hauptprotagonistin eine andere ist, weiß sie um die Savants und ihre Eigenschaften von Anfang an Bescheid. Sie wurde sogar unter ihresgleichen geboren und lebt ausschließlich unter ihnen.

Phoenix, kurz Phee, ist ein starker Charakter und hatte kein einfaches Leben. Direkt in die verbrecherische Community hineingeboren, hat sie niemals eine Schule besucht. Was sie weiß, hat sie von ihrer verstorbenen Mutter und aus Büchern gelernt.
Sie kennt keine guten Seiten des Lebens, sondern ausschließlich Bestrafung, Neid und ausgenutzt-Werden. Daher fällt es ihr auch schwer, dem unbekannten Yves zu vertrauen und sich auf die gesamte Familie Benedict einzulassen.

Yves ist das Genie der Familie Benedict. Mit seinem unbeherrschbaren Temperament versprüht er nicht nur Funken. Er ist überglücklich, seinen Seelenspiegel gefunden zu haben und träumt von Anfang an von einer Beziehung gleich derer seines Bruders Zed mit Sky. Er kämpft um Phees Vertrauen, doch er stößt auf unüberwindbare Grenzen.
Wieviel ist ihm der Schutz seines Seelenspiegels wert?

Der bereits aus dem ersten Teil bekannte Benedict-Clan, zu dem nun auch Sky gehört, vertritt auch in "Saving Phoenix" wieder die Seite der guten Savants. Der neue Gegner nennt sich der Seher. Er hat nicht nur fiese Gaben und Eigenschaften, sondern auch große Pläne.

Der Schreibstil von Frau Stirling ist nach wie vor einfach und flüssig. Sie verzichtet auf aufwändige Ausgestaltungen, beschreibt dennoch in ausreichendem Maße.

Da Phoenix die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, ist die Sprache sehr jugendlich, teils beinahe umgangssprachlich, was aber perfekt zu Phees Vorgeschichte passt.
Die von mir befürchteten "schnulzigen" Szenen waren kaum bemerkbar.

Durch die fehlende geheimnisvolle Aura und allzu "kitschige" Liebesszenen hat der zweite Band etwas an seinem Charme eingebüßt, den die starken Charaktere durch ihre Spritzigkeit und Humor wieder wettmachen.

Was Spannung und unerwartete Wendungen angeht, kann "Saving Phoenix" nicht mit anderen Jugendbüchern mithalten. Dennoch wurde ich mitgerissen, hoffte und bangte mit Yves und Phoenix - bis zur letzten Seite.

Unklar ist für mich die Veränderung des Originaltitels. "Stealing Phoenix" hätte meiner Meinung nach viel besser gepasst, weil sich ein Großteil des Romans mit diesem Thema beschäftigt und Phoenix zu stehlen eigentlich viel einleuchtender klingt, als sie zu retten.

"Saving Phoenix" ist ein würdiger Nachfolger von "Finding Sky", verlagert aber sein Gewicht vom Lovestory-Anteil deutlich auf den Kampf Gut gegen Böse. Der einfache Schreibstil gepaart mit meiner Neugierde auf die weitere Entwicklung ließen mich durch die Seiten rasen. Als Dank für diese locker-leichte, kurzweilige Unterhaltung gibt es von mir knappe 4 Bücher.

Es ist nicht nur eine Empfehlung für Fans des ersten Bandes, sondern auch für diejenigen, denen Zed und Skys Geschichte etwas zu kitschig war.

1. Finding Sky (Rezension)
2. Saving Phoenix
3. englischer Titel: Seeking Crystal


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Kommentare:

  1. Keine Ahnung woran es liegt aber ich fand das Buch echt gut und da es nun auch darum geht, den Seelenspiegel zu finden, war es zu erwarten das es auch "schnulzig" werden kann. :-D Ich bin schon so gespannt auf den dritten Band, da man ja auch schon weiß, um welchen Bruder es diesmal gehen wird ;-)

    Aber deine Rezi finde ich dennoch ok und lese sie auch gerne :-)

    LG Scathach Nimmerland

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  2. Ich fand gerade die Verschiebung der Betonung in richtung Kampf Gut gegen Böse besonders gut. Daher hat mir das Buch sogar noch etwas besser gefallen als "Finding Sky". Bei mir haben beide Bücher 5 Sterne bekommen.
    Die Titeländerung kann ich auch gar nicht nachvollziehen. Wenn sie eh englische Titel nutzen, warum dann das Original verändern?
    Schöne aussagekräftige Rezi.
    LG
    Sunny

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  3. Klingt ja super! Noch so ein Buch, das ich unbedingt haben musste und jetzt auf dem SuB vergammelt -.-

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    1. Amelie, das hast du, wenn du dran bleibst, in ein paar Stunden durch... Lockere Unterhaltung für Zwischendurch :-)

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  4. Schöne Rezi! Das Buch hört sich ja wirklich gut an und ich habe immer noch mal Band eins gelesen. Das sollt ich wohl schleunigst mal nachholen. ;)
    Lg Steffi

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  5. Hi, ich mag das Buch etwas mehr als den ersten Teil, obwohl mich der Kitsch nicht so sehr gestört hat.
    Mich hat das Buch einfach mitgerissen und ich konnte es kaum aus der Hand legen.
    LG Marie

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  6. Okay, sieht also so aus als stünde "Saving Phoenix" dem ersten Buch in nichts nach. Ich finde auch, dass beim Thema "Seelnespiegel" der Schmalz schon zu erwarten ist. Dann verzeihe ich das auch gern. Also freue ich mich schon auf Band 2, muss nur mal zusehen, dass meine Bücherei das Buch anschafft. *g*

    Grüße von der Tintenelfe

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  7. Von der Geschichte her,gefiel mir Finding Sky etwas mehr,aber Yves und Phoenix zusammen mag ich viel mehr als Skyx und Zed ^^

    LG May

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    1. Im ersten Band musste man als Leser halt auch mit herausfinden, wohin das alles führt...

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  8. Mein Weihnachtswunsch, weil super geschrieben unf ein tolles Cover. Werd mir dann wenn ich gewinne den rest ser Reihe auch als Hardcover kaufen :-)
    Nadia Negativ (Facebook)

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Steffi & Kay